Nach Fast-Food hat ein Mann Probleme mit der Verdauung

Reizdarm­syndrom - individuell wie der Mensch selbst

Die Behandlungsansätze bei Patienten mit Reizdarmsyndrom sind so individuell wie Art und Umfang der Symptome. Hierbei handelt es sich nicht um gelegentliche Verdauungsstörungen. Millionen Betroffene leiden oftmals Monate, Jahre oder ihr ganzes Leben an den Symptomen eines Reizdarms. Einige von Ihnen mit erheblichen Einschränkungen im Alltag. Über die Behandlungsansätze, Symptome und Komplikationen berichten Ihnen heute Ihre Pharmazeutix® Apotheken.

 

Was ist ein Reizdarm?

Grundsätzlich liegt der Verdacht eines Reizdarms vor, wenn entsprechende Symptome vorliegen, für die keine organische Leiden oder biochemische Veränderungen verantwortlich sind.

Daher wird Sie ein erfahrener Arzt nach einem ausführlichen Anamnesegespräch (Befundaufnahme) weitergehenden Untersuchungen unterziehen. Zu diesen gehören unter anderem:

  • Untersuchung des Stuhls

  • Erstellung eines Blutbildes

  • Untersuchung der Bauchorgane mittels Ultraschall

  • Darmspiegelung

  • Urintest

Da sich der Darm bei einem vorliegenden Reizdarm nicht sichtbar verändert, dienen die Untersuchungen in erster Linie dazu, eine organische Ursache auszuschließen. Halten die Beschwerden länger als 3 Wochen an, kann ein Reizdarmsyndrom vorliegen.

 

Welche Ursachen führen zu einem Reizdarm?

Wer sich bei einem Reizdarm auf Ursachenforschung begibt, wird schnell feststellen, dass mögliche Auslöser oftmals nicht wissenschaftlich bestimmt sind. Auf diesem Gebiet gibt es noch viele offene Fragen. Es kann nicht immer sicher festgestellt werden, ob es sich tatsächlich um eine Ursache oder eine Folge des Reizdarmsyndroms handelt.

Folgende Einflüsse können auslösend sein:

  • kleinste Entzündungen des Darms

  • vorherige Magen-Darm-Infektionen

  • Lebensmittelunverträglichkeit

  • Veranlagung

Stehen Menschen unter enormem psychischen Druck, Stress oder Angstzuständen, so kann auch dies einen empfindlichen Darm zur Folge haben.

Transportiert die Darmmuskulatur den Inhalt zu schnell oder langsam stört dies den Verdauungsprozess. Hierdurch werden zum Beispiel Durchfall aufgrund mangelnder Verdickung oder Verstopfung aufgrund des zu hohen Entzugs von Wasser verursacht. Diese sogenannten Motilitätsstörungen zählen ebenfalls zu den möglichen Ursachen.

 

Was sind die Symptome bei Reizdarm?

Auch bei der Definition der möglichen Symptome gibt es ein großes Spektrum. So individuell, wie der Mensch selbst, äußern sich die Symptome. Während manche Menschen trotz Reizdarm ein relativ unbelastetes Leben führen, schränkt es andere Patienten massiv in Ihrem Alltag ein.

Von allgemeinem Unwohlsein über Bauchschmerzen bis hin zu Verstopfungen, Blähungen, Rücken- oder Kopfschmerzen.

Weiter können folgende Symptome auftreten:

  • Blähbauch

  • Völlegefühl

  • schmerzender Stuhlgang

  • Schmerzen vor dem Stuhlgang mit anschließender Besserung nach der Entleerung

  • schleimiger Ausfluss

  • teils schmerzhafte Blähungen

  • unvollständige Darmentleerung

Anhand der jeweiligen Beschwerden wird der Reizdarm aktuell in vier unterschiedliche Arten unterteilt.

 

Welche Behandlung bei Reizdarm?

Die Behandlung erfolgt stets individuell und im Hinblick auf die jeweils vorliegenden Symptome. Diese symptomorientierte Behandlung setzt sich aus verschiedenen Therapieverfahren zusammen.

Ein wesentlicher Pfeiler der Behandlung ist die Einnahme von Medikamenten, um die vorliegenden Symptome wie Durchfall, Blähungen oder auch Verstopfungen zu behandeln und hierdurch zu mehr Lebensqualität zu verhelfen.

Gerne beraten Sie unsere Mitarbeiter in Ihren Pharmazeutix® Apotheken auch diskret über die verschiedenen Medikationen. Je nach Beschwerden empfehlen wir Ihnen verträgliche Antidiarrhoika bei Durchfall oder auch Laxanzien bei vorliegenden Verstopfungen. Sprechen Sie uns gerne darauf an. In diesem Zusammenhang klären wir Sie auch ausführlich über die regelmäßige Einnahme von Ibuprofen, Paracetamol oder Acetylsalicylsäure auf, die bei vorliegendem Reizdarm zu einer Verschlimmerung der Symptome führen können.

Meist steht auch die Frage im Raum: „ Was kann ich jetzt noch essen?“

Diese Frage ist nicht allgemeingültig zu beantworten.

Sie sollten im wahrsten Sinne des Wortes auf Ihren Darm hören. Sie haben die Möglichkeit im Ausschlussverfahren festzustellen, welche Lebensmittel Ihren Körper besonders belasten. Versuchen Sie, diese zu vermeiden. Eine gesunde Lebensweise, ballaststoffreiche Ernährung, ausreichende Bewegung und der Verzicht auf Alkohol und Zigaretten sind gute Voraussetzungen, um mehr Ruhe in den Darm zu bekommen.

Sie können zusätzlich auf einige Hausmittel zurückgreifen. Flohsamen können sowohl bei Durchfall als auch bei Verstopfungen zur Linderung beitragen. Greifen Sie zu wohltuenden Teesorten wie Fenchel-, Anis-, oder auch Melissentee. Gerne erhalten Sie hierzu von unserem kompetenten Team Ihrer Pharmazeutix® Apotheken vor Ort weitere hilfreiche Informationen.

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